Ausgangslage
In einer freien Werkstatt zählt jede Hand. Fehlt ein Mechatroniker, bleiben Autos stehen. Termine werden verschoben, Kunden warten, und der Chef steht abends selbst unter der Hebebühne.
Kfz-Mechatroniker gehören zu den gefragtesten Fachkräften im Handwerk. Wer gut ist, hat längst eine Stelle und schaut sich keine Anzeigen an.
Und in Berlin ist der Kampf um diese Leute besonders hart. Autohäuser, Markenwerkstätten, Werkstattketten und Flottenbetriebe suchen hier alle zur selben Zeit. Eine freie Werkstatt muss gegen alle diese Betriebe gewinnen.
Die Kfz-Werkstatt Mroué in Reinickendorf brauchte einen Mechatroniker, der genau zu ihren Leistungen passt: Diagnose, Inspektion und Reparatur, quer durch die Fahrzeuge ihrer Kunden.
Vorgehen
Wir haben gezielt Werkstätten angesprochen, die vor dem Aus stehen: weil der Inhaber keinen Nachfolger findet oder weil der Betrieb wirtschaftlich in Schieflage geraten ist. Ihre Mechatroniker wissen, dass ihre Werkstatt bald zu ist. Sie suchen keinen Job mit mehr Gehalt, sondern einen Arbeitsplatz mit Zukunft.
Nachdem wir alle infrage kommenden Mechatroniker ausfindig gemacht hatten, haben unsere Recruiter mit jedem einzeln telefoniert. Sie haben Ausbildung und Berufserfahrung auf den Prüfstand gestellt und die zwei entscheidenden Fragen geklärt: Bringt er genau die Fähigkeiten mit, die die Werkstatt für ihre Leistungen braucht, von der Fehlerdiagnose bis zum Klimaservice? Und wechselt er auch zu dem Gehalt, das die Werkstatt bietet?
Jeden Mechatroniker, der alle Kriterien erfüllt hat, haben wir direkt an die Kfz-Werkstatt Mroué weitergegeben. Die Werkstatt hat die Kandidaten zum persönlichen Gespräch eingeladen.
Gegen die Konkurrenz der großen Betriebe zählte jeder Kandidat. Nach sieben Wochen stand die Einstellung fest.
Ergebnis
Die Kfz-Werkstatt Mroué hat einen neuen Mechatroniker. Und damit viel mehr als eine besetzte Stelle.
Denn jeder Mechatroniker in der Halle ist Kapazität: für Termine, die nicht mehr verschoben werden. Für Reparaturen, die nicht liegen bleiben. Für Kunden, die nicht mehr zur Konkurrenz fahren. Und der Chef schraubt nicht mehr an Kundenautos, sondern an der Zukunft seiner Werkstatt.
Aus einem Engpass ist Platz für mehr Aufträge geworden.









